Jung- und Neufischerkurs 2019

14.04.19

Ausschreibung Jung- und Neufischerkurs

Der Fischereiverein Obwalden lädt am Samstag, 25. Mai 2019 alle Jung- und Neufischer zu einem Praxiskurs am Sarnersee ein. Der Kurs findet in kleinen Gruppen unter der Leitung von erfahrenen Fischern statt. Dabei werden die Grundkenntnisse des Fischens erlernt und verbessert.

 

Treffpunkt:                   08.15 Uhr beim Bahnhof Sachseln

Ende:                             ca. 12.00 Uhr

Mitzunehmen sind:    - Wetterfeste Kleidung
                                       - Angelrute

 

Angelzubehör wie auch ein Znüni werden offeriert.

 

Für Infos zum Kurs wenden Sie sich direkt an den Kursleiter:

Cyrill Ettlin

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079 221 94 98

Anmeldung bis 22. Mai 2019 an Cyrill Ettlin, Heumattlistrasse 1, 6064 Kerns oder per Mail/Tel.

 

1. Mai Höck im Stuochferich

01.04.19

1. Mai-Höck im Stuochferich - Mittwoch 1. Mai 2019

Mit der Fliessgewässer-Eröffnung wird die Saison für viele erst richtig lanciert. Bei gemütlichem Zusammensein in unserem Vereinslokal im Stuochferich blicken wir auf diesen besonderen Tag zurück. Auch Freunde und Familienmitglieder sind willkommen. Getränke sind organisiert, ein Grill steht für alle zur Verfügung (Fleisch ist selber mitzubringen).

Treffpunkt: ab 17.00 Uhr im Stuochferich in Sarnen (Parkplätze am Ende Türlacherstrasse / hinter Polizeiposten)

Auskunft (keine Anmeldung erforderlich):   Urs von Flüe (079 692 09 60 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. )

 

   

Echolotkurs bei Isufisch

07.01.19

Echolotkurs bei Isufisch in Stansstad – Fr, 8. Februar 2019

Wie verhilft mir ein Echolot zu mehr Wissen über das Gewässer und zu besserem Fangerfolg? Wie sind die Bilder zu interpretieren? Welche Geräte und welche Neuheiten sind auf dem Markt erhältlich?
An einem kostenlosen Workshop bei Isufisch in Stansstad können wir unser Wissen erweitern. Der breit gestaltete Abend eignet sich für Echolot-Anfänger wie auch für bereits erfahrene Anwender.

Treffpunkt:                         20.00 Uhr bei Isufisch Fischereiartikel, Achereggstrasse 8, 6362 Stansstad)

Auskunft & Anmeldung:   bis Mi, 6. Februar 2019 an Marco von Glutz (079 221 93 39 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. )

 

   

Egli - Fisch des Jahres 2019

02.01.19

Die Fischer bitten zu Tisch: das Egli ist Fisch des Jahres 2019

Der beliebteste Schweizer Speisefisch – das Egli – ist Fisch des Jahres 2019. Mit dieser Wahl will der Schweizerische Fischerei-Verband SFV ein positives Zeichen setzen: Ja, Fische aus unseren eigenen Gewässern sind eine vorzügliche Speise. Umso wichtiger sind für das Egli und alle Fischarten gute Lebensbedingungen in den Seen, Flüssen und Bächen.

Verkehrte Welt: Kein anderer Schweizer Fisch landet so häufig auf den Tellern in der Gastronomie oder Privathaushalten – doch nur wenige wissen, wie das Egli aussieht. Dabei hat das Egli keinen Grund sich zu verstecken.

So schön und so stachelig

Das Egli ist ein sehr schöner Fisch, der sich zu wehren weiss. Wie beim Zebrastreifen zieren Querstreifen den Körper. Die beiden Rückenflossen wirken majestätisch und haben es in sich. Ein Teil dieser Flossen sind spitze Stacheln. Auf den Kiemendeckeln hat das Egli Dornen. So wehrt sich der Fisch gegen Fressfeinde, was ihm den Übernahmen „Stachelritter“ eingebracht hat. Auffällige Farbtupfer sind die orangen Bauch- und Schwanzflossen.

Anpassungsfähig… wie ein Fisch!

Das Egli ist ein eigenwilliger Raubfisch. Es kann unterschiedliche Lebensräume und Beutetiere nutzen. Flexibel kommt es mit allen Gewässertypen und Klimazonen zurecht. Darum lebt das Egli in allen Seen des Mittellandes und der Voralpen. Die Jungfische bilden oft grosse Schwärme. Da sie und ihre älteren Artgenossen begehrte Beute sind, achten sie immer auf gute Deckung bei Wasserpflanzen, Schilf, ersunkenen Bäumen, Stegen, oder Pfählen. Wird es kalt, kann sich das Egli in die Tiefe des Sees zurückziehen, bis auf über 100 Meter.

Kinderfreundlicher geht’s nicht

Das Egli schafft Rekorde. So ist es fast weltweit verbreitet. Mit 9300 Arten in 150 Familien ist es die artenreichste Wirbeltiergruppe. Dass es das Egli seit 23 Millionen Jahren in Europa und Asien gibt, hat auch mit einer seltenen Grosszügigkeit bei der Vermehrung zu tun: Die Weibchen legen beim Verlaichen bis zu zwei Meter lange Laichbänder an Wasserpflanzen ab. So können sie ihre bis zu 300‘000 Eier zuverlässig mit Sauerstoff versorgen - mütterlicher,kinderfreundlicher geht gar nicht.

Populär bei Fischern und Geniessern

Das Egli ist der am meisten gefangene Fisch in der Schweiz. Für viele Jungfischerinnen und Jungfischer ist das Egli das erste unvergessliche Erfolgserlebnis. Hobbyfischer fangen 100 Tonnen pro Jahr, Berufsfischer 250 Tonnen. Der Konsum ist zehn Mal höher und wird durch Importe und Aquakulturen befriedigt. Am besten bleibt aber Egli aus Wildfang. Darum ist das Egli ein attraktiver Botschafter für die Forderung nach natürlichen Lebensräumen.

Quelle: Schweizerischer Fischereiverband SFV

 

   

Neue Fischereiregeln Kt. OW

14.11.18


Der heisse und trockene Sommer 2018 setzte den Beständen von Bachforellen und Äschen in den Obwaldner Bächen zu. Zum besseren Schutz dieser Fische hat der Regierungsrat neue Schonmassnahmen erlassen.

Als Schonmassnahmen für die fischereiliche Nutzung sind in den Fischereivorschriften Schonzeiten, Fangmindestmasse und Tagesfangzahlbeschränkungen festgelegt. Dies betrifft insbesondere die gefährdeten oder intensiv befischten Arten Forellen, Äschen und Felchen. Auf Antrag der kantonalen Fischereikommission werden zusätzlich zu den Tagesfangzahlbeschränkungen neu Jahresfangzahlbeschränkungen eingeführt und das Fangmindestmass der besonders gefährdeten Äschen erhöht. Die Änderungen treten auf den 1. Januar 2019 in Kraft.

Fangzahlbeschränkungen dienen einerseits dem Schutz einer Fischpopulation, da insbesondere in kleinen Bächen der Bestand durch zu grosse Entnahmen gefährdet werden kann. Andererseits wird damit erreicht, dass die Fänge gleichmässiger und somit gerechter auf die Angelnden verteilt werden. Die neuen Jahresfangzahlbeschränkungen betragen für Äschen fünf Stück, für Bachforellen 80 Stück und für Felchen 300 Stück. Um die Einhaltung der Fangzahlbeschränkungen wirksam kontrollieren zu können, müssen künftig die behändigten Fische wie bei der Bach- auch bei der Seefischerei sofort nach dem Fang in die Statistik auf dem Patentformular eingetragen werden.

Im Kanton Obwalden gibt es heute nur noch in der Sarneraa zwischen Sarnersee und Wichelsee eine kleine Äschenpopulation. Die Äsche ist wärmeempfindlich und Wassertemperaturen von über 25 Grad Celsius sind für deren Überleben kritisch. Weil diese Temperatur in der Sarneraa immer häufiger erreicht wird, müssen die noch vorhandenen Laichtiere optimal geschont werden. Das Fangmindestmass der Äsche wird deshalb von heute 35 cm auf neu 38 cm erhöht.

Aus Medienmitteilung Kt. Obwalden (www.ow.ch) - 14.11.2018

   

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